Eschede: Markmanns Spielzeugstuben
Erst später fanden Puppen zum Spielen den Weg in die Kinderzimmer gutbürgerlicher oder herrschaftlicher Häuser. Insgesamt umfasst Markmanns Sammlung rund 700 Puppen, vom dem Puppenstuben-Püppchen bis zur Kleinkindnachbildung.
Im Laufe der Jahre änderten sich die verwendeten Materialien. Lang war der Weg vom Puppenkörper aus Ziegenleder oder so genannter Masse bis zur Zelluloid- oder Kunststoffpuppe. Die Puppendame von Welt hatte einen fein angemalten Kopf aus Porzellan. Auch die Produktion änderte sich.
Was heute in der Fabrik in großer Zahl automatisiert entsteht, wurde in der Puppenhochburg Thüringen früher in Einzelteilen in Heimarbeit hergestellt und dann in der Fabrik zusammengesetzt.

