Wietze: Deutsches Erdölmuseum
Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Telefon
05146 / 92340Telefax
05146 / 92341Preise
| Erwachsene | 5,00 € |
| Gruppen ab 6 Personen | 4,00 € |
| Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose und Schwerbehinderte (mit Ausweis) | 2,50 € |
| Schülergruppen | 2,00 € |
| Kinder unter 6 Jahren | Eintritt frei,00 € |
| Familienkarte (2 Erwachsene, 4 Kinder bis 16 Jahre) | 9,00 € |
| Führungen (um Anmeldung wird gebeten) | |
| Dauer etwa 1,5 Stunden | 30,00 € |
| Vorträge (um Anmeldung wird gebeten) | |
| Rund ums Erdöl Dauer ca. 60 Minuten | 25,00 € |
| Geführte Wanderungen Mindestteilnehmerzahl : 7 Personen | |
| Erwachsene | 7,00 € |
| Kinder | 3,00 € |
Öffnungszeiten
| März bis Mai und September bis November | 10-17.00 Uhr |
| Juni bis August | 10-18.00 Uhr |
| Montags geschlossen |
Wietze: Deutsches Erdölmuseum
Am Südrand der Lüneburger Heide befindet sich eines der interessantesten Erdölfelder in Deutschland.
Die Wietzer Bauern schöpften nachweislich schon im 16. Jahrhundert das Erdöl aus so genannten Theerkuhlen und verkauften es als Schmier- und Heilmittel. 1858/59 brachte der Geologe Konrad Hunäus hier eine der weltweit ersten ölfündigen Bohrungen nieder. Damit begann die industrielle Erdölförderung in Wietze, die über 2.000 Bohrungen und ab 1918 auch ein Erdölbergwerk entstehen ließen.
Das gesamte Dorf wurde auf die Erdölindustrie ausgerichtet mit einem Bahnhof, einem Hafen, einer Raffinerie, zahlreichen Betriebs- und Verwaltungsgebäuden, Direktorenvillen, Arbeitersiedlungen, Öltanks …1963 wurde die Erdölförderung in Wietze eingestellt, doch bis heute sind noch überall Spuren der Erdölindustrie zu entdecken.
Das Deutsche Erdölmuseum wurde 1970 auf einem Teilstück des ehemaligen Ölfeldes eingerichtet. Damit ist es das älteste Erdölmuseum der Welt.

