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Kloster Ebstorf
Ebstorfer Weltkarte
Kloster Ebstorf
Radtour zum Kloster Ebstorf

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Ebstorf: Kloster Ebstorf

Kirchplatz 10
29574 Ebstorf

Telefon

Information 05822 / 2304

Telefax

Information 05822 / 2319

E-Mail

touristinfo@ebstorf.de

Preise

Erwachsene4,00 €
Gruppen ab 20 Personen pro Person3,50 €
Schüler, Studenten, Erwerbslose3,00 €
Schüler, Studenten, Erwerbslose: Gruppen ab 20 Personen Pro Person2,00 €

Öffnungszeiten

1. April - 15. Oktober
Montaggeschlossen
Di.-Sa. 10.00-11.00 Uhr & 14.00-17.00 Uhr fortlaufend
Sonntag & an kirchl. Feiertagen11.15 Uhr & 14.00-17.00 Uhr fortlaufend
16. Oktober - 31. Oktober
Montaggeschlossen
Di.-So.nur eine Führung um 14.00 Uhr
1. November - 31. Märzgeschlossen

Ebstorf: Kloster Ebstorf

Kloster Ebstorf

 

Kloster Ebstorf liegt im schönen Schwienautal und beeindruckt durch die ruhige Schönheit und Geschlossenheit eines über so lange Zeit erhaltenen mittelalterlichen Klosteranwesens. Günstige Umstände haben es vor Zerstörung und Brand bewahrt, die Klosterfrauen haben es nie verlassen. So begegnet uns in Norddeutschland eine christliche Tradition und Kultur, die uns auf einmalige Weise unsere Wurzeln und Werte spüren lässt.

 

Aus dem ehemaligen Benediktinerinnenkloster ist nach der Reformation, die gegen große Widerstände eingeführt wurde, ein evangelisch-lutherischer Konvent geworden. Wo im Mittelalter vorwiegend Frauen aus meist adligen Familien der Umgebung lebten, gestalten heute ehemals berufstätige Frauen aus unterschiedlichen Berufen einen frei gewählten Lebensabschnitt.

 

Zu den bemerkenswertesten Kunstschätzen in Kloster und Kirche gehören: aus der Zeit der Wallfahrten die thronende Madonna auf dem Nonnenchor, in deren rückwärtigem Schrein das heilige Öl der Märtyrer als Reliqiue gefunden wurde, und die Ebstorfer Weltkarte.

Die Ebstorfer Weltkarte stellt in einer einzigartigen Größe und Fülle das christlich-europäische Weltbild des ausgehenden Mittelalters dar.

Daneben gibt es viele andere Kunstschätze: In den Kreuzgängen aus dem 13. und 14. Jh. z.B. die Konsol- und Schlusssteine und den Glasfensterzyklus nach dem Hilsspiegel, sowie Truhen und Kisten von 1177 an;

in der gotischen Kirche, die immer auch Gemeindekirche war, eine früher Bronzetaufe und im Südschiff farbige Bauplastiken, die Christus, die Apostel und den Klosterpatron Mauritius darstellen.

Auf dem Nonnenchor, der sich heute zur Kirche öffnet, findet sich der Mauritiusleuchter - um 1400 -, sowie Kunstegegenstände und Skulpturen aus verschiedenen Epochen.

 

Seit der Saison 1998 finden - neben den von Künstlern und Publikum so geschätzten Konzerten auf dem Nonnenchor - Musikabende und Ausstellungen in der Propsteihalle statt.

 

 

Bei Gruppen wird um eine rechtzeitige (mind. 1 Woche vorher) Anmeldung gebeten.

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